Bestandsaufnahme 2026
IST DIE TECHNISCHE
STRAHLENBELASTUNG
SCHÄDLICH FÜR UNS?
Was belegen seit Jahrzehnten unzählige Studien – von Wissenschaftlern erstellt, die nicht industrieabhängig sind?
Was ist eigentlich Elektrosmog?
Der Begriff «Elektrosmog» ist ein künstlicher Begriff, der sich zur Beschreibung der Umweltbelastung durch technisch erzeugte Felder etabliert hat. Gegenüber dem durch Luftverschmutzung verursachten Smog, den wir riechen und sehen können, entzieht sich die Durchsetzung unserer Umwelt mit elektromagnetischen Feldern (sowohl nieder- als auch hochfrequent) unserer direkten Wahrnehmung. Sie verändern die natürlichen Strahlungsverhältnisse und Felder auf der Erde. Elektrosmog ist physikalisch messbar und ein ständiger Begleiter, dem wir mittlerweile kaum mehr entgehen können.
Elektromagnetische Felder bzw. Wellen von Nieder- und Hochspannungsquellen, Mobilfunk, Wi-Fi, Bluetooth, Stromkabeln und Geräten wie Smartphones, Smart TV, Tablets, etc. gehören dabei zur Gruppe der nicht-ionisierenden Strahlung, die Energie trägt, aber nicht genug Energie besitzt, um Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen – also keine Ionisierung verursacht. Das unterscheidet sie von ionisierender Strahlung, wie Röntgen- oder Gammastrahlen, die Zellen schädigen können, indem sie Moleküle ionisieren.
Begriffserklärungen
Wie wirkt Elektrosmog auf uns?
Die Wirkungen dieser Wellen auf biologische und damit wasserhaltige Organismen (z. B. den Menschen, der – je nach Alter und Geschlecht – zu 50 bis 70 % aus Wasser besteht) sind zum einen thermischer (Temperaturerhöhung wie im Mikrowellenherd) und zum anderen nicht-thermischer Natur (Desinformationen, Disstress).
Für Mobilfunk und drahtlosen Datenverkehr liegen die Frequenzen momentan etwa im Frequenzbereich zwischen 700 MHz und 3,6 GHz (je nach Technologie und Netzbetreiber) und sind somit Mikrowellen. Jedoch werden die Signale beim Mobilfunk nicht als kontinuierliche Wellen gesendet, sondern sind zusätzlich gepulst und haben somit eine höhere Leistung. Unabhängige wissenschaftliche Studien belegen die belastende Wirkung dieser Strahlung vor allem auf die individuellen Schwachstellen in unserem Körper.
Thermische oder nicht-thermische Wirkung – Hertz-Welle oder Skalar-Welle?
Die von Funksendern und technischen Geräten erzeugte Strahlung besteht immer aus einem transversalen (Hertz-Welle) und einem longitudinalen (Tesla-/Skalar-Welle) Anteil. Die transversale Hertz-Welle wird aktuell für die technische Informationsübertragung genutzt und besitzt das Potential der thermischen Wirkung. Die longitudinale Skalar-Welle ist dagegen für die sogenannte nicht-thermische Wirkung verantwortlich.
Das heißt konkret, die Hertz-Welle ist bei entsprechender Exposition gegenüber Organismen (Mensch, Tier, Pflanze) zwar in der Lage, Gewebe zu erwärmen – die Skalar-Welle erzeugt hingegen Desinformation und Disstress in der Zellkommunikation. Laut zahlreicher Studien werden Schäden an Organismen bereits weit unterhalb der Grenzwerte verursacht, obwohl der Energieeintrag so gering ist, dass es zu keiner Gewebeerwärmung kommen kann. Diese Tatsache ist somit auf die gleichzeitige nicht-thermische Wirkung der Skalar-Welle zurückzuführen.
Begriffserklärungen
(Un)abhängige Wissenschaft?
Professor Henry Lai (Universität Washington) und sein Kollege Narendra Singh untersuchten in den 90er Jahren bereits die Auswirkungen von nicht-ionisierender Mikrowellenstrahlung – der gleichen Art von Strahlung, die von Mobiltelefonen abgegeben wird – auf die DNA von Ratten. Sie verwendeten ein Strahlungsniveau, das nach staatlichen Standards als sicher angesehen wurde, und stellten fest, dass die DNA in den Gehirnzellen der Ratten durch die Bestrahlung beschädigt oder gebrochen wurde. Die Studie wurde 1995 veröffentlicht, was für einigen Wirbel in der „Mobilfunk-Szene“ sorgte. Lais Arbeiten sollten schließlich lt. eines internen Firmenmemos von Motorola durch gezielte Manöver sabotiert und untergraben werden. Das WTR-Programm (Wireless Technology Research) – von dem Lai und Singh ursprünglich Fördergelder erhalten hatten – forderte von der University of Washington am Ende sogar die Entlassung der beiden Wissenschaftler – eine deutliche Botschaft.
Damit begann ein erbitterter Kampf um Forschung und Wahrheit. Sollten Lai und Singh mit ihren Annahmen über die potenziellen Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung auf Gehirnzellen Recht haben, stünden für die Mobilfunkindustrie Milliarden von Dollar an potenziellen Haftungsansprüchen im Raum.
Lais Frustration über die zunehmende Zahl widersprüchlicher Forschungsergebnisse in den darauffolgenden Jahren veranlasste ihn schließlich 2006 zu einer Analyse der verfügbaren Studien zur Handystrahlung zwischen 1990 und 2006 sowie deren Finanzierungsquellen. Er stellte fest, dass 50 Prozent der 326 Studien einen biologischen Effekt von Hochfrequenzstrahlung nachwiesen, die anderen 50 Prozent jedoch nicht. Er teilte dann die Studien in zwei Gruppen ein – solche, die von der Mobilfunkindustrie finanziert wurden und solche, die unabhängig finanziert wurden. Dabei entdeckte er, dass bei den industriefinanzierten Studien die Wahrscheinlichkeit, einen Effekt festzustellen, nur 30 Prozent betrug, im Gegensatz zu 70 Prozent bei den unabhängigen Studien!
Quelle:
Seattle Magazine 1/2011 | Deutsche Übersetzung als PDF
Zellschädigung durch Oxidation
Die Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko am ‚Kiewer Institut für experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie‘ bestätigt, dass Mobilfunkstrahlung durch die Überproduktion von Freien Radikalen zu Oxidationsprozessen in Zellen führt. Im Editorial ‚Mikrowellenstrahlung niedriger Intensität: ein neues Oxidationsmittel für lebende Zellen‘ in der Fachzeitschrift ‚Oxidants and Antioxidants in Medical Science‘ vom 29.03.2014 wird berichtet, dass von 80 begutachteten Studien 76 (92,5 %) diese Schädigung nachweisen.
Quelle:
Diagnose Funk: Zellschädigung durch Oxidation | Studie als PDF
Höhere Belastung durch 5G
Der laufende Ausbau der 5G-Technologie im deutlich erhöhten Frequenzbereich (3,4-3,8 GHz, später sogar 24,25 bis 27,5 GHz geplant) wird die Belastung durch elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich nochmals stark erhöhen. Aufgrund der geringeren Reichweite der höheren Hertz-Frequenzen sind eine höhere Dichte an Sendeanlagen (auch Kleinzellen) sowie zusätzliche Satelliten erforderlich, um eine ausreichende Sendestärke zu gewährleisten. Dies verstärkt gleichzeitig die Emission technischer Skalarwellen (Erläuterung siehe oben).
Mittlerweile 438 Mediziner und Naturwissenschaftler (Stand 07/2024) warnen seit 2017 in einem internationalen 5G-Appell vor der Einführung von 5G, sie fordern ein Moratorium. Dabei beziehen sie sich auf den bereits 2015 an die Vereinten Nationen und die WHO eingereichten Appell von über 268 EMF-Wissenschaftlern (EMF Scientists Appeal) und bestätigen die bereits erwähnte Tatsache, dass „zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen gezeigt haben, dass elektromagnetische Felder Lebewesen bereits bei Werten beeinträchtigen, die weit unter den meisten internationalen und nationalen Richtlinien liegen“.
Zu den Auswirkungen zählen ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, eine Zunahme schädlicher freier Radikale, genetische Schäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen des Fortpflanzungssystems, Lern- und Gedächtnisstörungen, neurologische Erkrankungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Die Schäden betreffen nicht nur den Menschen, es gibt zunehmend Hinweise zu schädlichen Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere.
Quellen:
Internetseite des 5G-Appell
Internetseite der EMFscientist.org
Waldmann-Selsam: Hochfrequenzstrahlung schädigt Bäume | Studie als PDF
Warnke: Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Tiere (PDF)
Weltweit größte Studie: NTP
Die 25-Millionen-US-Dollar teure Studie des US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP), die umfangreichste der Welt, zeigt eine statistisch deutliche Zunahme beim Auftreten von Gehirn- und Herzkrebs bei Tieren, die elektromagnetischen Feldern unterhalb der in den meisten Ländern geltenden Grenzwerte ausgesetzt waren. Sie bestätigt damit erneut die Forschungen zahlreicher Wissenschaftler, die seit Jahrzehnten zu den gleichen Resultaten kommen.
Die Mobilfunkstrahlung ist durch die WHO als „möglicherweise krebserregend“ (2B) eingestuft. „Hochfrequente Strahlung sollte als ein Karzinogen (Stufe 1: krebserregend) eingestuft werden, das beim Menschen Gliome hervorrufen kann. (…) Die derzeit gültigen Richtlinien zur Exposition gegenüber hochfrequenter Strahlung müssen überarbeitet werden“, so hingegen die schwedischen Wissenschaftler Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell in einem Kommentar über die Ergebnisse der NTP-Studie.
Quelle:
Diagnose Funk: NTP-Studie bestätigt Gesundheitsrisiken | Artikel als PDF
Studien, Artikel,
Wissenschaftler, Webseiten
Beispielhaft für die aktuelle Faktenlage finden Sie hier eine Auswahl unterschiedlicher Quellen als Basis für Ihre eigenen Recherchen.
Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk informiert fundiert über den aktuellen Stand der Forschung zur Mobilfunkstrahlung. Besonders hilfreich ist ihre Publikationsreihe „ÜBERBLICK für den Durchblick“, die komplexe Erkenntnisse verständlich zusammenfasst. Diese Reihe entstand als Reaktion auf die von Industrie und deutschen Bundesbehörden verbreitete Behauptung, es gäbe keine Studien, die unterhalb der Grenzwerte gesundheitsschädliche Wirkungen der Mobilfunkstrahlung belegen. Mit diesen Informationen können Sie sich selbst ein umfassendes Bild machen und prüfen, ob die Aussagen der Behörden der Realität entsprechen.
Die diagnose:funk-Publikationsreihe stützt sich dabei auf folgende Datenbanken:
- www.EMFdata.org
743 Studien dieser Datenbank zeigen Effekte durch Funkstrahlung
- www.EMF-Portal.de
Kernstück des EMF-Portals der RWTH Aachen ist eine Literaturdatenbank mit einem Bestand von 48.798 Publikationen und 7.012 Zusammenfassungen einzelner wissenschaftlicher Studien zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder
diagnose:funk – ÜBERBLICK Nr. 1
Webseite | PDF-Download
diagnose:funk – ÜBERBLICK Nr. 2
Webseite | PDF-Download
diagnose:funk – ÜBERBLICK Nr. 3
Webseite | PDF-Download
Weitere Publikationen von diagnose:funk:
Webseiten
- www.emfscientist.org
Internationaler Appell von 268 EMF-Wissenschaftlern (Stand 05/2025)
- www.5gappeal.eu
Internationaler 5G-Appell von 438 Medizinern und Naturwissenschaftlern (Stand 07/2024) seit 2017
- www.ehtrust.org
Gemeinnützige Organisation (USA), u.a. Förderung der klinischen Forschung zu den Auswirkungen nicht-ionisierender Strahlung
- Wissenschaftler Henry Lai sorgt in der Mobilfunkbranche für Aufsehen
Seattle-Magazin 01/2011 | Deutsche Übersetzung (PDF)
- Handystrahlung verursacht innerhalb von nur 5 Minuten abnormale Blutgerinnung
Defender 05/2025 | Deutsche Übersetzung (PDF)
Statements
- Nach dreißig Jahren Auswertung der Studienlage kann ich sagen: Die nicht-ionisierende Strahlung ist gesundheitsschädlich, auch im nicht-thermischen Bereich.
Dipl.-Biol. Isabel Wilke, Redaktion ‚ElektrosmogReport‘
- Unsere Studien zeigen, dass die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern mit einer Intensität unterhalb der ICNIRP-Expositionsrichtlinien biologische Wirkungen hervorrufen kann.
Dr. Wenjun Sun, Direktor des Instituts für Umweltmedizin, Schlüssellabor für Bioelektromagnetik, Medizinische Fakultät der Zhejiang-Universität, Hangzhou, China
- Epidemiologische Studien liefern übereinstimmende Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Hirntumore (Gliome und Akustikusneurinome) im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen.
Dr. med. Lennart Hardell, ehemals Abteilung für Onkologie, Universitätsklinikum Örebro/Schweden – derzeit Direktor der Stiftung für Umwelt- und Krebsforschung, Örebro/Schweden
Mögliche Folgen durch Elektrosmog
Die schädlichen Effekte hochfrequenter Strahlung sind durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig belegt (siehe oben). Aufgrund seiner starken Resonanzfähigkeit fungiert der menschliche Organismus wie eine Antenne für Mikrowellen. Zellkommunikation erfolgt über niederfrequente elektromagnetische Signale, die Informationen weiterleiten und biochemische sowie physiologische Abläufe im Körper steuern. Wird der Körper dauerhaft technischer Strahlung ausgesetzt, können diese Kommunikationswege zwischen den Zellen erheblich gestört oder sogar unterbrochen werden.
Dies führt zu einem abnormen Stoffwechsel und beeinträchtigt die sonst selbstregulierenden Mechanismen deutlich. Besonders empfindlich reagieren Bereiche wie das Gehirn (vor allem die Zirbeldrüse), die Augen, das Gehör und die Fortpflanzungsorgane, die durch die anhaltende elektromagnetische Belastung Schaden nehmen können. Aber auch andere Organe und Gewebe sind betroffen. Typische Symptome und Krankheitsbilder, die auf eine kontinuierliche Überlastung durch technische Strahlung hinweisen, können immer häufiger auftreten:
Kopf / Gehirn / Blut-Hirn-Schranke
- höhere Durchlässigkeit von Stoffen ins Gehirn
- Alzheimer, Demenz
- Depressionen
- kognitive Beeinträchtigung
- Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS)
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Gehirntumor
Weibliche Fortpflanzungsorgane
- verminderte Durchblutung
- erschwerte Einnistung befruchteter Eizelle
- Unfruchtbarkeit
- Fehlgeburten
Männliche Fortpflanzungsorgane
- Impotenz
- Erektionsprobleme
- verminderte Spermienproduktion
Zirbeldrüse
- Störung der Melatoninproduktion
- schwaches Immunsystem
- Schlafstörungen, Müdigkeit
Stresshormone
- Verstärkte Freisetzung von Adrenalin aus der Nebennierenrinde
- Gesteigerte Cortisolausschüttung
Herz und Blut
- Blutverklumpung (Geldrollenbildung)
- Kreislaufstörungen
- erhöhter Blutdruck
- Herzinfarkt / Schlaganfall
- Arteriosklerose
Verdauung
- chronisches Sodbrennen
- saures Aufstoßen
- Speiseröhrenkrebs
- Blähungen
- Verstopfung
- Durchfall
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Wirksamkeit von
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Welche wissenschaftlichen
Untersuchungen wurden durchgeführt?
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Niederfrequente Felder
Alle in der Wand verlegten und an das Stromnetz angeschlossenen Leitungen weisen ein elektrisches Wechselfeld auf, das quasi immer da ist, auch wenn kein Strom verbraucht wird. Jedes unter Spannung stehende Kabel zu allen ausgeschalteten Elektrogeräten (Tischlampe, Computer, TV-Gerät, Wasserkocher, Toaster usw.) sowie Steckdosen und Schalter sind potentielle Strahlungsquellen. Sobald die Geräte eingeschaltet werden und ein Strom fließt, entsteht zusätzlich ein magnetisches Wechselfeld, das – mit einigen Ausnahmen – fast alle Materialien durchdringt.
Somit wird bei den niederfrequenten Feldern zwischen dem elektrischen und dem magnetischen Wechselfeld unterschieden, die unabhängig voneinander messbar sind.
Hochfrequente Felder
Im hochfrequenten Bereich werden durch die kabellose Übertragung von Daten per Funk elektromagnetische Wellen erzeugt. Hierzu gehören die Radio- und Fernsehübertragung, der Mobilfunk (Sendemasten), Satelliten, Richtfunk, die Radarüberwachung, aber auch die Mikrowellenherde und Babyphone. Die hochfrequenten Felder können mit entsprechenden Geräten geortet, gemessen und im Detail analysiert werden.
Im Gegensatz zum niederfrequenten verschmelzen im hochfrequenten Bereich ab einer bestimmten Frequenz (30 kHz) die elektrischen und die magnetischen Felder. Sie sind nicht mehr getrennt voneinander messbar. Deshalb spricht man in diesem Bereich von elektromagnetischen Feldern.
Nicht-ionisierende und ionisierende Strahlung
Man unterscheidet zwischen nicht-ionisierenden (bis ca. 3 Peta-Hertz) und ionisierenden Strahlen (ab ca. 3 Peta-Hertz). Zu den ionisierenden gehören unter anderem radioaktive Strahlen sowie Röntgen-, und Gammastrahlen, die sehr gefährlich sind. Nicht-ionisierende Strahlen haben einen niedrigeren Energiegehalt und führen im Gegensatz zu den ionisierenden Strahlen nicht unmittelbar zum Herausschießen von Elektronen aus Atomen und Molekülen oder gar zu DNS-Doppelstrangbrüchen. Sie sind allerdings trotzdem nicht weniger biologisch aktiv. So wird auch der vielfach nachgewiesene oxidative Stress durch diese schwächere Strahlung hervorgerufen.
Thermische Wirkung
Die thermische Wirkung beschreibt die Erwärmung von Gewebe durch Absorption der elektromagnetischen Energie. Wenn zum Beispiel Mobilfunkwellen auf den Körper treffen, können sie Energie abgeben, die in Wärme umgewandelt wird. Ein technisches Beispiel: Mikrowellenherde arbeiten mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, typischerweise im Bereich von etwa 2,45 GHz. Diese Wellen regen die Wassermoleküle in den Lebensmitteln dazu an, sich sehr schnell zu drehen und zu schwingen. Durch diese Bewegung entsteht Reibungswärme, die das Essen von innen heraus erwärmt.
Die Hypothese der rein thermischen Effekte ist allerdings veraltet! Aktuelle Sicherheitsrichtlinien in Bezug auf Mobilfunk basieren auf der überholten Annahme, dass die Erwärmung eines Körpers (Temperaturanstieg) der einzig schädliche Effekt elektromagnetischer Strahlung sei. Markov und Grigoriew stellen im Gegensatz dazu fest: „Die heutigen Standards berücksichtigen nicht die tatsächliche Umweltverschmutzung durch nicht-ionisierende Strahlung.“ (1)
Quelle:
(1) Markov M, Grigoriev Y. Wi-Fi technology: An uncontrolled global experiment on the health of mankind, Electromagn Biol Med. 2013;32(2):200-208
Nicht-thermische Wirkung
Hunderte von Wissenschaftlern haben bewiesen, dass viele unterschiedliche Arten akuter und chronischer Krankheiten auch ohne den Effekt der Erwärmung verursacht werden („nicht-thermischer Effekt“), und zwar von Strahlungsintensitäten (Feldstärken), die weit unter den internationalen Richtlinien liegen. Biologische Effekte treten sogar bei Energieniveaus nahe Null auf. Zu den Effekten, welche bei 0,02 Pikowatt (0,02 Billionstel Watt) pro Quadratzentimeter oder weniger nachgewiesen wurden, zählen eine veränderte genetische Struktur bei Escherichia Coli (1) und bei Ratten (2), eine veränderte Hirnfunktion (EEG) beim Menschen (3), eine Wachstumsstimulation bei Bohnenpflanzen (4) und eine Stimulation des Eisprungs (Ovulation) bei Hühnern (5).
Nicht-thermische Effekte beruhen auf den Gesetzen der Anziehung und der Resonanz. Sobald die Frequenz oder Wellenlänge einer Struktur im Gewebe mit der der zugeführten und überlagernden Strahlung übereinstimmt, bildet sich eine Resonanz heraus, die zur Resonanzkatastrophe führen kann. Vorher finden sich Desinformations- und Destruktionseffekte auf die intra- und extrazelluläre Kommunikation der Zellen und ihrer Verbindungen. Dies hat besondere Bedeutung im Gehirn, das über Billionen von Verknüpfungen, eigene Wellentypen, Programme und deren Ausübung verfügt. Nahezu alle werden durch Mobilfunk- und WLAN-Strahlen gestört.
Quellen:
(1) Belyaev I, Alipov Y, Shcheglov V, Polunin V, Aizenberg O. Cooperative response of Escherichia coli cells to the resonance effect of millimeter waves at super low intensity.
(2) Belyaev I. Nonthermal biological effects of microwaves: Current knowledge, further perspective, and urgent needs. Electromagn Biol Med. 2005;24(3):375-403. doi:10.1080/15368370500381844
(3) Bise W. Low power radio-frequency and microwave effects on human electroencephalogram and behavior. Physiol Chem Phys. 1978;10(5):387-398.
(4) Brauer I. Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung von Meterwellen verschiedener Feldstärke auf das Teilungswachstum der Pflanzen. Chromoso-ma. 1950;3(1):483-509. doi:10.1007/BF00319492.
(5) Kondra P, Smith W, Hodgson G, Bragg D, Gavora J, Hamid M. Growth and reproduction of chickens subjected to microwave radiation. Can J Anim Sci. 1970;50(3):639-644. doi:10.4141/cjas70-087.
Hertzsche Welle und
Skalar- bzw. Tesla-Welle
Vor über 120 Jahren war dieses Thema bereits ein Diskussionspunkt der Physik, vor allem zwischen Heinrich Hertz und Nikola Tesla. Als Schlichter wurde damals der führende Physiker Lord Kelvin herangezogen. Er kam zu dem Ergebnis, dass beide Wellenarten existieren könnten, also beide Seiten teilweise recht haben. Da Tesla jedoch keine umfassend mathematisch fundierte Theorie vorweisen konnte und die Maxwell‐Gleichungen seine Beobachtungen nicht vollständig erklärten, gerieten seine experimentellen Ergebnisse weitgehend in Vergessenheit bzw. werden heute teilweise obskur interpretiert.
Heutzutage vertreten zunehmend mehr Biophysiker die Auffassung, dass der menschliche Körper sogenannte Skalar‐ oder Tesla‐Wellen – auch als Longitudinalwellen bezeichnet – nicht nur wahrnimmt, sondern sie aktiv für verschiedene biologische Funktionen nutzt.
Eine ausführliche Beschreibung zur Hertzschen Welle und der Skalar- bzw. Tesla-Welle erhalten Sie in der nebenstehenden PDF-Datei als Download.













